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	<title>Kommentare zu: Internationale Heiratsvermittlung im Internet &#8211; Thaifrau</title>
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		<title>Von: Caroline</title>
		<link>http://obre.wordpress.com/2008/03/30/internationale-heiratsvermittlung-im-internet-thaifrau/#comment-5</link>
		<dc:creator>Caroline</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 19:50:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hier stellen sich mir zwei Fragen – eine ethische und eine gesetzliche. 
Ist es ethisch vertretbar, Zweckehen (ohne Liebe, die sich – wenn überhaupt – vielleicht später einstellt?)  zu vermitteln und/ oder entspricht man dem Wunsch einsamer Männer, welche so der Einsamkeit entfliehen oder verzweifelter Frauen, welche durch eine Heirat ihrer sozialen und finanziellen Tristesse entkommen wollen? Kommt eine Frau aus einem Kulturkreis, in welchem es noch üblich ist, dass Ehen durch die Eltern arrangiert werden, ist solch eine Zweckehe wahrscheinlich etwas Normales. Die „Liebesheirat“ ist ja vor allem in unserem westlichen Denken der neueren Zeit verankert.
Verständigungsschwierigkeiten mangels Sprachkenntnissen, anderer Kulturhintergrund oder andere Religion scheinen in einer solchen Ehe offensichtlich kein Hindernis zu sein (dem Blauäugigen dämmert es dann, wenn es bereits zu spät ist).
Abgesehen davon gibt es hier sicher auch die „Kategorie“ Männer, die auf diesem Weg gratis eine Putzfrau und Bettgenossin suchen und denen egal ist, was das für eine Frau ist – Hauptsache einigermassen hübsch und den Zweck erfüllend (klingt brutal, ist aber so). Frauen lassen das dann oft mit sich geschehen, da die Angst vor Ausweisung grösser ist. (Den CH-Pass erhält man meines Wissens erst nach fünf Jahren Ehe.)
Gesetzlich stellt sich die Frage, ob eine Zweckehe in einzelnen Fällen unter Umständen mit einer Scheinehe gleichzusetzen ist, was ja verboten wäre bzw. zur Annullierung der Ehe und Ausweisung der Frau führen würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier stellen sich mir zwei Fragen – eine ethische und eine gesetzliche.<br />
Ist es ethisch vertretbar, Zweckehen (ohne Liebe, die sich – wenn überhaupt – vielleicht später einstellt?)  zu vermitteln und/ oder entspricht man dem Wunsch einsamer Männer, welche so der Einsamkeit entfliehen oder verzweifelter Frauen, welche durch eine Heirat ihrer sozialen und finanziellen Tristesse entkommen wollen? Kommt eine Frau aus einem Kulturkreis, in welchem es noch üblich ist, dass Ehen durch die Eltern arrangiert werden, ist solch eine Zweckehe wahrscheinlich etwas Normales. Die „Liebesheirat“ ist ja vor allem in unserem westlichen Denken der neueren Zeit verankert.<br />
Verständigungsschwierigkeiten mangels Sprachkenntnissen, anderer Kulturhintergrund oder andere Religion scheinen in einer solchen Ehe offensichtlich kein Hindernis zu sein (dem Blauäugigen dämmert es dann, wenn es bereits zu spät ist).<br />
Abgesehen davon gibt es hier sicher auch die „Kategorie“ Männer, die auf diesem Weg gratis eine Putzfrau und Bettgenossin suchen und denen egal ist, was das für eine Frau ist – Hauptsache einigermassen hübsch und den Zweck erfüllend (klingt brutal, ist aber so). Frauen lassen das dann oft mit sich geschehen, da die Angst vor Ausweisung grösser ist. (Den CH-Pass erhält man meines Wissens erst nach fünf Jahren Ehe.)<br />
Gesetzlich stellt sich die Frage, ob eine Zweckehe in einzelnen Fällen unter Umständen mit einer Scheinehe gleichzusetzen ist, was ja verboten wäre bzw. zur Annullierung der Ehe und Ausweisung der Frau führen würde.</p>
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